Autobiographie in 5 Kapiteln

1. Kapitel

Ich gehe die Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich falle hinein.
Ich bin verloren … Ich bin ohne Hoffnung.
Es ist nicht meine Schuld.
Es dauert endlos, wieder herauszukommen.

2. Kapitel

Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich tue so, als sähe ich es nicht.
Ich falle wieder hinein.
Ich kann nicht glauben, schon wieder am gleichen Ort zu sein.
Aber es ist nicht meine Schuld.
Immer noch dauert es sehr lange, herauszukommen.

3. Kapitel

Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich sehe es.
Ich falle immer noch hinein… aus Gewohnheit.
Meine Augen sind offen.
Ich weiß, wo ich bin.
Ich weiß, dass ich das selbst zu verantworten habe.
Ich komme sofort heraus.

4. Kapitel

Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich gehe darum herum.

5. Kapitel

Ich gehe eine andere Straße.

Portia Nelson

Die Matrix-Falle

Die Ganzheit, die wir alle zusammen darstellen und die und raus geschickt hat um sich selbst zu ergründen, möchte, dass wir irgendwann mit unseren Erkenntnissen zu der Quelle zurück kehren. Dafür hat sie überall im Universum Fallen aufgestellt. Sie musste uns überlisten und in die Falle locken. Wir wollen nicht freiwillig zurück, weil wir dann unsere Individualität verlieren würden. Somit hält uns die Quelle in der Falle und gibt uns unendlich viel Zeit bis wir die Ganzheit erkennen und uns freiwillig mit ihr vereinen. Dann werden wir das, war wir schon mal waren.

Was „Gott“ wirklich ist.

„Wenn dich einer auf die linke Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin“

Matthäus 5,39


Ein großes Ich, welches wir alle darstellen, hat sich vor sehr langer Zeit gefragt: „wer bin ich?“. Da es sich nicht selbst sehen kann, hat es sich in unzählige kleine Ich’s aufgeteilt und diese auf die Suche nach sich selbst geschickt.

Wir sind alle diese Ich’s und suchen nach der Antwort wer wir sind. Irgendwann werden wir alle mit der Antwort zurück kehren und uns wieder mit der Quelle vereinen.

Egal was in der Welt geschieht, ob Gutes oder Schlechtes, es sind alles Antworten auf unsere Fragen und dient unserer Bewusstwerdung.

Ich fange jetzt an, mich in Allem zu erkennen. Wenn ich im Stau stehe, der Stau bin ich. Wenn ich an der Supermarktkasse warte, die Schlange bin auch ich selbst. In einem Krieg bekriege ich mich selbst und im Frieden bin ich friedlich mit mir selbst. Jesus hat es mit der Nächstenliebe und „andere Wange hinhalten“ damals alles richtig erkannt.

Master of Puppets

Das Ende der Leidensspiele, bröckele dahin
Ich bin die Quelle deiner Selbstzerstörung
Angstvoll pumpende Venen saugen sogar das Dunkelste klar
Geleite (dich) auf deine Todeskonstruktion

Koste mich und du wirst sehen
Mehr ist alles, was du brauchst
Du bist dazu bestimmt
wie ich dich töten werde

Komm, krieche schneller
Gehorche deinem Meister
Dein Leben verbrennt schneller
Gehorche deinem Meister
Meister

Herr der Marionetten, ich ziehe an deinen Fäden
verdrehe deinen Verstand und zerschmettere deine Träume
Von mir geblendet kannst du nichts sehen
Rufe nur meinen Namen, denn ich werde dich schreien hören:
Meister
Meister
Rufe nur meinen Namen, denn ich werde dich schreien hören:
Meister
Meister

Nadelarbeite den Weg, niemals wist du (mich) verraten
das Leben im Tod wird deutlicher
Schmerzmonopol, rituelles Elend
Zerteile dein Frühstück auf einem Spiegel(*)

Koste mich und du wirst sehen
Mehr ist alles, was du brauchst
Du bist dazu bestimmt
wie ich dich töten werde

Komm, krieche schneller
Gehorche deinem Meister
Dein Leben verbrennt schneller
Gehorche deinem Meister
Meister

Herr der Marionetten, ich ziehe an deinen Fäden
verdrehe deinen Verstand und zerschmettere deine Träume
Von mir geblendet kannst du nichts sehen
Rufe nur meinen Namen, denn ich werde dich schreien hören:
Meister
Meister
Rufe nur meinen Namen, denn ich werde dich schreien hören:
Meister
Meister

Meister, Meister
Wo ist der Traum, den ich verfolgte?
Meister, Meister
Du versprachst nichts als Lügen
Gelächter, Gelächter
Alles, was ich sehe und höre, ist Gelächter
Gelächter, Gelächter
Gelächter über meine Schreie

Fixe mich

Das ist alles die Hölle wert, der natürliche Lebensraum
Nur ein Reim ohne einen Sinn
Niemals endender Irrgarten, abdriften auf abgezählten Tagen
Nun ist dein Lebenszeit abgelaufen

Ich werde die Kontrolle übernehmen
Ich werde dir helfen zu sterben
Ich werde durch dich hindurchrennen
Nun beherrsche ich dich auch

Komm, krieche schneller
Gehorche deinem Meister
Dein Leben verbrennt schneller
Gehorche deinem Meister
Meister

Herr der Marionetten, ich ziehe an deinen Fäden
verdrehe deinen Verstand und zerschmettere deine Träume
Von mir geblendet kannst du nichts sehen
Rufe nur meinen Namen, denn ich werde dich schreien hören:
Meister
Meister
Rufe nur meinen Namen, denn ich werde dich schreien hören:
Meister
Meister

(*) Kokain

Gestern Nacht träumte ich,
ich wär ein Schmetterling
und flog von Blume zu Blume.
Da erwachte ich und siehe:
Alles war nur ein Traum.
Jetzt weiß ich nicht:
Bin ich ein Mensch der träumte,
er sei ein Schmetterling,
oder bin ich ein Schmetterling,
der träumt, er sei ein Mensch?


– Zhuangzi

Rohkost als Bewusstseinserweiterung

Ich habe mich sehr gern von tierischen Produkten ernährt, viel Fleisch konsumiert und kaum Obst und Gemüse gegessen. So bin ich irgendwie aufgewachsenen und es war nie ein Thema für mich. Irgendwann hat sich ein Gefühl entwickelt, dass es nicht richtig sei. Ich konnte aber nicht auf Fleisch verzichten, die Abhängigkeit war viel zu groß. Bis ich Bücher über Transsurfing gelesen habe. Dort hat der Autor Rohkost empfohlen um eigene Energie zu steigern. Ich habe meine Ernährung auf ca. 70% Rohkost umgestellt. Der Rest ist gekocht, aber vegan. Und das habe ich jetzt sein einem Jahr so beibehalten. Mir geht viel besser, habe viel abgenommen und fühle mich sehr fit. Ich merke wie meine Schwingung sich erhöht hat. Früher habe ich mich sehr schwer und geerdet gefühlt. Jetzt fühlt sich alles viel leichter an, als ob ich jeden Moment abheben würde. Der Körper verlangt jetzt nach mehr Bewegung und ich habe Lust auf Winterschwimmen bekommen. Die Erfahrung im kalten Wasser ist eine besondere. Es ist wunderschön die Kälte zu spüren! Außerdem habe ich keine Lust mehr auf Alkohol und ich habe sehr gern Bier getrunken. Jetzt vertrage ich es nicht mehr, mir wird einfach nur schlecht.

Was mir gleich nach der Umstellung aufgefallen ist, ich sehe jetzt viel klarer. Davor war alles irgendwie verschwommen, wie eine Schleier. Tierische Ernährung ist eine der vielen Matrix-Schichten oder Mayas Schleier. Wenn man die Ernährung auf pflanzlich umstellt, dann wird man auf jeden Fall bewusster und hat nur Vorteile.

Der Mensch im Weltall

Ich war im Planetarium bei einem Vortrag von einem deutschen Astronaut zum Thema „Was sucht der Mensch im Weltall“. Ich habe den Vortrag für philosophisch gehalten und so war er auch. Der Astronaut hat zuerst über seine Mission erzählt. Zum Schluss ist er auf die Frage, was der Mensch im Weltall sucht, eingegangen. Er konnte sie aber nicht wirklich beantworten. Seinen Vortrag hat er mit dem Zitat aus dem Buch „Der kleine Prinz“ beendet: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“. Mir kam es so vor, als ob die Zuhörer den Sinn nicht so ganz verstanden haben.

Der Mensch fand den Himmel schon seit Ewigkeit anziehend und versucht das Weltall zu erforschen. Eine Entdeckung folgte der anderen, es wurden immer größere Teleskope gebaut und immer mehr Planeten entdeckt. Heute wissen wir eine ganze Menge über das Weltall, nur leider sind wir noch nicht sonderlich weit vorgedrungen.

Als Kind habe ich mir abends mit großer Faszination den Sternenhimmel angeschaut und tue das immer noch und denke, dass ich da nicht der Einzige bin. Ich habe gerne Bücher darüber gelesen, Dokus angeschaut und Planetarium besucht.

Warum zieht es mich und andere so magisch an? Vielleicht ist es meine Heimat irgendwo da draußen und ich bin hier gestrandet, auf der Erde? Gefangen in diesem Körper, in der Illusion von Raum und Zeit.

Das beste Gebet

„Ich bin Eins mit dem Universum. Ich bin verantwortlich für die Umstände und Konsequenzen meines Lebens. Ich bin der Schöpfer meiner eigenen Realität. Ab Jetzt und für alle Zeit denke ich ausnahmslos an die Dinge, die ich erschaffen und empfangen will. Mein Leben und mein Selbstbild sind das Produkt meiner Gedanken. Durch diese Erkenntnis vergebe ich allen Menschen und mir selbst.“

Kevin Kunert – The Missing Link

Gedankenstille

Heute Mittag habe ich Gedankenstille geübt. Ich habe mich ins Bett gelegt und Meditationsmusik gehört. Nach einiger Zeit befand ich mich plötzlich auf auf einem Bett meditierend sitzen. Mir gegenüber saß eine Frau, die ebenfalls meditiert hat. Ich habe ihr Gesicht direkt vor meinem gesehen. Ihre Augen waren geschlossen. Das hat nur einen kurzen Moment gedauert und im nächsten Moment befand ich mich wieder in meinem Bett. Ich konnte es spüren, wie ich in meinen Körper zurückgezogen wurde.

In dieser Gedankenpause, die sehr kurz ist, kann man die Wirklichkeit sehen. In dieser Zeit ist der Verstand ausgeschaltet, der sonst diese Wirklich filtert und verzerrt. Es ist sehr schwer Gedanken loszuwerden. Sie werden regelrecht in mich reingepresst. Meistens werde ich müde, wenn ich es versuche, oder ich vergesse einfach, dass ich „nicht denken“ wollte.

Intensive Realität

Wenn ich mich zu früher vergleiche, dann merke ich,dass meine Sinne schärfer geworden sind. Ich sehe, höre, rieche und schmecke intensiver als früher. Ich fühle mich insgesamt wacher. Die Menschen aussenrum scheinen diese Intensität nicht zu kennen. Die sind mit dem Alltag und den Problemen beschäftigt, die unwichtig sind. Ich sehe keine Begeisterung. Nur Zorn, Unzufriedenheit und Kurzsichtigkeit.